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Norddeutsche Meisterschaften 2019 Damen/Herren - Nachbericht

Alle sechs Jahre ist der Hamburger Tisch-Tennis-Verband ein guter Gastgeber für die Norddeutschen Meisterschaften der Damen und Herren. Organisatorisch wie immer top und spielerisch, lassen wir als guter Gastgeber, den Aktiven aus den anderen fünf Landesverbänden fair den Vortritt.

Aber ganz ohne Medaillenränge wollte der HTTV auch nicht dastehen. Anna Tietgens, noch im Mädchenalter, konnte mit einer tollen Leistung die Bronzemedaille im Damen Einzel erspielen.Und Patrick Khazaeli und Michael Zibell erspielten sich im Herren Doppel die Silbermedaille.

Aber auch alle anderen Teilnehmer/innen des HTTV haben an den beiden Tagen alles gegeben und leider auch nicht immer das notwendige Glück gehabt, noch eine Runde weiter zu kommen. Viet Thanh Tran, Nicola Kölln, Sandra Opitz und Maike Teuber konnten die Gruppenphase nicht überstehen, boten aber durchweg ansprechende Leistungen.

In der Damenkonkurrenz konnten sich Anna Tietgens, Larissa Schmidt und Jasmin Kersten ins Hauptfeld spielen. Anna hatte als Gruppensiegerin in der ersten Runde ein Freilos und konnte so ihre spätere, starke Gegnerin, Anna Schüler (TTVSH) schon einmal studieren. Jasmin Kersten hatte es in der ersten Runde mit der guten Chiara Baltus (BeTTV )zu tun. Mit einem glatten 4:0 Sieg zog Jasmin in das Viertelfinale ein. Larissa Schmidt hatte es im Achtelfinale mit der Berlinerin Sarah-Madelaine Schrödter zu tun. Auch wenn sich das Ergebnis von 4:1 für die Berlinerin deutlich anhört, war es ein Spiel auf Augenhöhe. Satz 3 und Satz 5 verlor Larissa knapp in der Verlängerung.

Im Viertelfinale traf dann Jasmin auf die an Position 2 gesetzte Ann-Marie Dahms (BeTTV). In den ersten zwei Sätzen brannte Jasmin ein Feuerwerk ab und gewann die beiden Sätze klar. Danach fand ihre Gegenerin immer besser ins Spiel und Jasmin verlor dieses Spiel mit 2:4 Sätzen. Anna Tietgens stand im Viertelfinale die sehr gut aufspielende Anna Schüler im Weg zum Halbfinale. Es war ein offenes Spiel, in dem beide Spielerinnen den Zuschauern ein spektakuläres Offensiv-Tischtennis anboten. Anna Tietgens hatte in den entscheidenden Phasen die besseren Argumente und gewann die Partie mit 4:2 Sätzen.

Im Halbfinale traf Anna dann auf Ann-Marie Dahms. Anna versuchte alles, aber Ann-Marie war an diesem Tag die bessere Spielerin und gewann verdient mit 4:0 Sätzen.

In der Doppelkonkurrenz der Damen scheiterten alle Hamburger Doppel im Viertelfinale. Sowohl Jasmin Kersten/Larissa Schmidt, Nicola Kölln/AnnaTietgens und die Paarung Maike Teuber/Viet Thanh Tran, die überraschend ins Viertelfinale gestürmt waren, mussten ihren Gegnerinnen gratulieren.

Im Herren Einzel musste Leon Abich leider im zweiten Gruppenspiel das Turnier beenden. Sehr schade, da er in Topform sicher ein gewaltiges Wort um den Titel hätte mitreden können. Für die Hauptrunde konnten sich Patrick Khazaeli, Kai Enno Kleffel, Christian Witter und Adrian Weyhe qualifizieren. Patrick Wienefeld und Michael Zibell schieden in der Gruppenphase aus. Für Patrick war es sicher eine tolle Veranstaltung und er bot Leistungen an, die auf mehr hoffen lassen. Michael hatte bei der Auslosung Pech. Dass Hartmut Lohse (TTVSH) schwer zu schlagen sein würde, war klar. Aber dass Fernando Janz ein tolles Wochenende erwischte und am oberen Level spielte, war von vielen nicht erwartet worden.

Adrian hatte es im ersten Hauptrundenspiel dann mit Fernando Janz (BeTTV) zu tun. Weit von seiner Bestform entfernt, musste Adrian dem Berliner zum glatten 4:1 Sieg gratulieren. Da war sicher mehr drin. Christian Witter musste gegen Daniel Cords antreten und hatte nur phasenweit eine Chance. Am Ende gewann Cords mit 4:2. Die Auslosung wollte es dann, dass schon im Achtelfinale Kai Enno Kleffel auf Patrick Khazaeli traf. Beide lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, welches Patrick am Ende mit 4:2 für sich entscheiden konnte.

Im Viertelfinale traf Patrick dann auf den späteren Sieger, Frederik Spreckelsen. Ein hochdramatisches Match. Patrick lag schon mit 0:3 Sätzen zurück, konnte dann aber die nächsten drei Sätze für sich entscheiden. Somit musste der 7.Satz die Entscheidung bringen.Den besseren Start erwischte hier Patrick. Er führte mit 7:4 im Entscheidungssatz. Aber auch Frederik ist ein Kämpfer und gewann den Satz am Ende mit 11:9 und zog ins Halbfinale ein.

Überraschend war dann der Auftritt im Herrendoppel von Patrick Wienefeld/Adrian Weyhe. In ihrer ersten Begegnung gewannen sie gegen die stärker eingeschätzten Berliner Janz/Hu mit 3:1. Im Viertelfinale trafen sie dann auf die topgesetzte Paarung Lohse/Wegner und verloren hier nur knapp mit 1:3. Dabei gingen die Sätze 3+4 mit jeweils 12:10 an die Schleswig-Holsteiner.
Khazaeli/Zibell konnten im Viertelfinale die Paarung Stürmer/Witte rmit 3:1 besiegen. Im Halbfinale stand ihnen dann das Doppel Lohse/Wegner auf den Weg ins Endspiel gegenüber. Aber die beiden Hamburger Spieler spielten ein Klassematch und zogen verdient ins Endspiel ein. Gegen die Berliner Borchardt/Bartels war ihr Pulver dann aber verschossen.

Für den HTTV bleibt, dass er ein guter Gastgeber ist und organisatorisch eine solche Veranstaltung top durchführen kann. Die Turnierleitung unter Leitung von Torben Günter machte einen tollen Job und trug maßgeblich zu einem tollen Ablauf der Veranstaltung bei. Vor den Halbfinalspielen einen Umbau auf vier Spieltische zu realisieren und somit auch ein tolles Ambiente für die Aktiven und Zuschauer zu schaffen, ist großartig und kein Standard für solche Veranstaltungen. Das Lob vom Präsidenten den Norddeutschen Tischtennisverbands, Wolfgang Behrens, blieb dann bei der Siegerehrung nicht aus. Er dankte auch den Schiedsrichtern der Veranstaltung. Vor allem das tolle Fingerspitzengefühl bei den Entscheidungen der Schiedsrichter lobte er.

Alles in allem eine tolle Veranstaltung für den HTTV.

Die kompletten Ergebnisse der Norddeutschen Meisterschaften 2019 der Damen und Herren finden Sie hier:





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