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Niendorfer TSV und Oberalster VfW Deutsche Mannschaftsmeister Senioren 2016

Der Hamburger Tisch-Tennis-Verband startete bei den diesjährigen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren/innen in Simmern (Rheinland), mit den Mannschaften vom Niendorfer TSV (Damen S 50) und den Oberalster VfW bei den Herren der S 60 Klasse.

Die Damen vom Niendorfer TSV mit Sabine Weichel und Beate Zeyn rutschten als „Ersatz“ für den Norddeutschen Verband, in die Meisterschaft mit ein. Somit waren die Hoffnungen nicht allzu hoch anzusiedeln. Aber wir sollten uns alle täuschen. Sabine als auch Beate erwischten ein „Sahne-Wochenende“. Bereits in der Gruppenphase trafen sie auf den Favoriten aus Braunschweig. Insbesondere die Spitzenspielerin Angela Walter ließ nichts Gutes erhoffen. Taktisch klug aufgestellt sollte eigentlich das Doppel den Erfolg einleiten, aber bereits nach den Eingangseinzeln führten die Niendorferinnen mit 2:0. Insbesondere der Sieg von Beate gegen Angela Walter kam völlig überraschend. Nach verlorenem Doppel machte Sabine dann den „Sack“ zu. Da das erste Spiel gegen Versbach aus Bayern ebenso gewonnen wurde, wenn auch denkbar knapp mit 3:2, war das erste Ziel, Halbfinale erreicht.

Wer Sabine kennt weiß dass sie sich damit nicht zufrieden gibt und erhöhte den Druck. Wenn schon Halbfinale dann auch Finale. Gesagt getan. Gegen die Pfälzerinnen aus Frankenthal wurde lediglich nur ein Satz abgegeben. Und im Endspiel warteten erneut die Braunschweigerinnen. Diesmal sollte selbst das Doppel gewonnen werden. Ein deutliches 3:0 im Endspiel gegen die Favoritinnen. Diese Meisterschaft war mehr als verdient. Schwer wird es in Zukunft Beate haben, denn sie wird in Zukunft an ihrer bei dieser Meisterschaften gezeigten Leistungen gemessen, denn diese war Überragend. Eines bleibt auf jedenfalls in den Geschichtsbüchern, Deutsche Mannschaftsmeisterinnen 2016, der Niendorfer TSV.

Oberalsters 3. Titel bei Mannschaftsmeisterschaften der Senioren

Nach 2006 und 2012 sollte 2016 der dritte Meistertitel in Angriff genommen werden. Die Vorzeichen standen nicht schlecht, keine Übermannschaft und es wird noch nach alten Regularien gespielt. Oberalster zählte auch sich selbst, zu den Mitfavoriten. Dem sollten sie gerecht werden. Die Gruppen werden bei den Senioren nach dem jeweiligen QTTR-Wert einer Mannschaft ausgelost. Und so kam es das Oberalster in eine Gruppe „gelost“ wurde, die auch nach bekunden der Mitkonkurrenten, als zumindest eine Klasse bessere Gruppe als die Parallel-Gruppe ausgemacht wurde. Soviel zum Sinn und Unsinn der QTTR-Werte.

Aber wer gewinnen will muss gegen alle gewinnen können.

Eine unbekannte Truppe aus Bayern (Fronberg) wurde im ersten Spiel mit 4:1 besiegt. Das beruhigt die Nerven! Als zweiter Gegner kam der Mitfavorit aus Hessen, Unterliederbach. Diese Mannschaft hatte man bereits 2012 in einem Endspiel besiegt. Die Spieler, abgesehen vom Alter, waren fast identisch. Der Spitzenspieler der Hessen, Holzapfel, konnte von den Oberalsteraner nicht bezwungen werden. Aber es sollten die einzigen beiden Niederlagen der Begegnung sein. 4:2 gegen den Mitfavoriten.

Der dritte Gegner kam aus Sachsen und bestach vor allem durch einen Spieler, den man vergessen hatte Tischtennis-Technik beizubringen. Aber seine Belagskombination und dem daraus resultierenden Spielstil machte ein ansehnliches Tischtennisspiel unmöglich. Gut das die Hohndorfer nur einen Spieler dieser Güte dabei hatten. Somit wieder ein 4:2 Sieg und das Halbfinale war geschafft.

Ein Halbfinale gegen uns wohlbekannte Lunestedter, die sich auch TTC Runge nennen könnten. 4:0 war das unspektakuläre Ergebnis. Wie zu erwarten fanden sich im Endspiel die Mannschaften wieder, die sich bereits in der Gruppenphase begegneten. Die Spieler von Oberalster und Unterliederbach. Die im anderen Halbfinale den Gruppensieger aus Kaiserslautern, der Parallel-Gruppe mit 4:1 besiegten.

Im Endspiel kam lediglich einmal, sowas wie Spannung auf als das Oberalster-Doppel Trost/Reh bei 2:1 Spielstand, zu verlieren drohte. Aber dank einer zeitlich gutgetimten „Auszeit/Time-Out“ konnte dieses Doppel gewonnen werden. Endergebnis 4:1.

Deutscher
Meister Oberalster VfW. HeinzPeter Louis, Rainer Knappek, Nils Reh und Helmut Trost, waren Verantwortlich für diesen tollen Erfolg. Und zwar als Mannschaft und nicht weil einer dieser Spieler herausragte, der Sieg war ausschließlich eine sensationelle Mannschaftsleistung.

MichaelPagel

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