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Vorberichte zur neuen Saison

Auch wenn in dieser Woche die ersten Spiele bereits begonnen haben, soll uns das nicht daran hindern, eine Vorausschau auf den Verlauf der kommenden Saison zu wagen. Unsere vier Autoren bzw. Autorinnen Sabine Weichel (HH-Liga Damen), Hannes Schulz (OL, RL und 3.Liga Damen), Jens Hermwille (HH-Liga Herren) und Jan Niklas Meyer (OL und RL Herren) fachsimpeln über die kommende Saison, ihre Absteiger, Aufsteiger und sonstige Kuriositäten.
Vorweg schon einmal allen Spielerinnen und Spielern des HTTV eine spannende und erfolgreiche Saison 2014/15!

HH-Liga Damen

In diesem Jahr sieht die Hamburg Liga komplett anders aus: durch den Aufstieg von 4 Mannschaften in die VOL können sich nun auch einige „Neulinge“ in Hamburgs höchster Klasse beweisen.
Absoluter Favorit ist die 2. Vertretung aus Niendorfer, mit Zeyn, Krohn und Jensen gleich 3 Spielerinnen, die auch höher spielen können. Von der Aufstellung her, könnten die Damen von Oberalster Paroli bieten, allerdings spielen sie nicht immer in Bestbesetzung. Sehr ausgeglichen ist das Team von Altona, wenn die Verletzungen mal ausbleiben, können sie durchaus um die vorderen Plätze mitspielen.
Die übrigen Mannschaften sind nicht leicht einzuordnen: Lokstedt und Nettelnburg treten mit absoluten Spitzenspielerinnen an, Schwarz und Engel, die auch 2 Klassen höher spielen können. Es ist aber die Frage, ob die Mitspielerinnen mithalten können. Die 2. Mannschaften der SG Eilbeck/WTB 61 und des SC Urania sollten bei den gemeldeten Aufstellungen keine Abstiegssorgen haben, allerdings sieht es schon anders aus, wenn sich die eine oder andere fest spielen muss. TTG2 sollte trotz einer verkorksten letzten Saison in Normalform mit dem Abstieg nichts zu tun haben. GW Harburg kann in Bestbesetzung für die eine oder andere Überraschung sorgen, gerade mit der jungen Kaiyu XU, die nun wieder in Hamburg spielt. Nun bleibt nur noch die Frage, ob Neuenfelde auch in diesem Jahr den Abstieg verhindern kann. Genug Erfahrungen haben sie in den letzten Jahren mit dem „Nichtabsteigen“ gesammelt.

Sabine Weichel

Oberliga Damen

Gleich vier von elf Mannschaften in der Oberliga Nord kommen aus Hamburg. Für Derbies ist somit gesorgt. Mit einem neuformierten Team geht Regionalligaabsteiger SG Eilbeck/WTB 61 an den Start. Miriam Holm und Victoria Lauenroth, beide aus Kaltenkirchen, stoßen zu Celina Hickisch und Suse Eckholdt. Ergänzt wird das Team durch Teilzeitkraft Tanja Grzymek. Ebenfalls aus der Regionalliga kommt die zweite Mannschaft des SC Poppenbüttel. Die routinierten Melanie Greil, Jasmin Kersten, Manuela Markert (neu von der SG Eilbeck/WTB 61), Sandra Opitz und Julia Arndt vereinen wohl mehr Hamburger Meistertitel in ihren Urkundensammlungen als sich Noppen auf Jasmins Rückhand befinden. Dazu kommt durch die Hamburger Jugendmeisterin Gina Alicia Rieck noch etwas frischer Wind ins Team. Poppenbüttel hat noch ein zweites Team im Rennen. Die dritte Mannschaft geht mit Nicole Meyer, Krisztina Kovacs, Ann-Kristin Adleff, Marjan Sarrafan und Sinja Kampen an den Start. Das knappe 5:8 gegen die eigene zweite zum Saisonstart zeigt, dass auch diese Mannschaft mehr als konkurrenzfähig ist.
Die TTG 207 Ahrensburg setzt auf bewährtes Personal. Sabine Weichel, Kim de Pagter, Gabi Braun und Sabine Dittmer wollen versuchen, wieder die Liga zu halten; unterstützt durch das Ahrensburger Publikum kann dies sicher auch wieder gelingen. Viermal Berlin und einmal Brandenburg sorgen für Umsatz bei den Tankstellen. Vor allem die Brandenburgerinnen der TTC Finow Eberswalde sollten nicht unterschätzt werden. Berlin eastside II hat ihre Inderin und ihre Russin doch hoffentlich eher für das Bundesligateam geplant…
Aus Schleswig-Holstein wird Kiel-Friedrichsort sicher sehr zu kämpfen haben, Kellinghusen eher weiter vorn zu finden sein. Poppenbüttel II dürfte eher oben in der Liga anzusiedeln sein, selbiges kann auch für Eilbeck/WTB gelten. Poppenbüttel III kann jeden ärgern, die TTG Ahrensburg sollte fleißig jeden Punkt einsammeln. Wünschen wir jeder unserer vier Mannschaften viel Spaß bei den Spielen und viel Erfolg beim Erreichen der jeweiligen Ziele. Eilbeck/WTB spielt am Sonntag, 18:00 gegen die TTG Ahrensburg in der Ritterstraße. Poppenbüttel III empfängt die Ahrensburgerinnen am Freitagabend, 19.09. Wer Poppenbüttel III sehen will, muss sich noch bis zum 11.10. gedulden. Um 12:00 steigt das Derby gegen SG Eilbeck/WTB 61.

Hannes Schulz

Regionalliga Damen


Nicht mehr 14, sondern „nur“ noch 10 Teams finden sich in diesem Jahr in der Damen-Regionalliga Nord wieder. Eines davon aus Hamburg, und zwar die Aufsteigerinnen aus der Oberliga vom Niendorfer TSV. Gemeldet im oberen Paarkreuz sind zwei Neuzugänge, die erstligaerfahrenen Tatsiana Bahr (aus Tostedt gekommen) und Suwen Evers-Fan (aus Poppenbüttel). Der „Rest“ der Mannschaft gehört schon zum Inventar und besteht aus der Hamburger Vizemeisterin Nicola Kölln, Abwehrass Sandra Wendt sowie Stefanie Nimz.

Welche Teams sind die guten in der Liga? Natürlich alle, schließlich sprechen wir von der Regionalliga. Vorne erwartet werden sicherlich in erster Linie Kaltenkirchen und mit Tegel und den Füchsen Berlin die beiden Berliner Mannschaften. Mitaufsteiger Flensburg dürfte es eher schwer haben. Die übrigen Teams tummeln sich mit Hannover, Göttingen, Wolfsburg-Neuhaus, Oker und Heiligenrode alle im südlichen Niedersachsen – gut, dass es von Niendorf nicht weit zur Autobahn ist. Und wo wird der TSV landen? Wenn es gelingt, das Spitzenpaarkreuz regelmäßig einzusetzen, braucht das Team sich sicherlich vor niemandem zu verstecken. Saisonstart für die Niendorferinnen ist am 28.09. in Kaltenkirchen, bevor es Anfang Oktober zum Koppelspieltag nach Berlin geht. Heimdebut ist dann am 19.10. gegen Neuhaus – übrigens im Burgunderweg. Diese Halle ist wie auch der Bindtfeldweg wieder bespielbar, so dass das zwangsweise Exil in der Verbandshalle wohl erst einmal ein Ende hat. Viel Erfolg in der Regionalliga!

Hannes Schulz

3.Bundesliga Damen

Eine Strukturreform hat uns kurz nach der Einführung der Verbandsoberligen schon wieder eine neue Spielklasse gebracht, die 3. Bundesliga. Während 1. und 2. Bundesliga deutschlandweit spielen, gliedert sich die dritte Liga in eine Nord- und eine Südstaffel.
Für Hamburg in der 3. Liga dabei ist der Regionalligameister SC Poppenbüttel. Getreu dem Motto „neue Liga – neues Team“ setzen die Hamburgerinnen dabei zumindest zum Teil auf neues „Personal“. Nicht jedoch auf der Spitzenposition; hier wird weiterhin die vielfache Afrikameisterin Funke Oshonaike aufschlagen und sicherlich auch eine Liga höher wieder zu den Ligabesten gehören. Neu an Position zwei spielt die 17jährige norddeutsche Vizemeisterin Vivien Scholz, aus Berlin an die Alster gewechselt, vor Tanja Churabaeva und Nathalie Wulf (beide vom Regionalligaabsteiger SG Eilbeck/WTB gekommen). Da die Weißrussin nicht jedes Spiel bestreiten wird, gehören auch Jasmin Kersten und Melanie Greil, beide schon mit Zweitligaerfahrung, mit zur Mannschaft. Die Liga besteht nur aus acht Team – von Kiel im Norden bis Langstadt bei Darmstadt in Südhessen. Ein wenig Sightseeing ist somit schon angesagt.
Bis auf Rödinghausen (NRW) setzen alle Mannschaften – häufig mehrfach – auf Jugendspielerinnen. Da bei diesen die Leistungsentwicklung nicht immer genau vorhersehbar ist und sicher nicht immer alle Spitzenspielerinnen mitwirken werden, fällt eine Prognose eher schwer. Essen-Kupferdreh mit der erstligatauglichen Guo Pengpeng kann sicherlich die stärkste Spielerin aufbieten.

Ohne zu viele Vorschusslorbeeren verteilen zu wollen, düften unsere Poppenbüttelerinnen aber eine gute Rolle in der Liga spielen können. Los geht es am Sonntag, 14.09. in Bremen. Das erste Heimspiel ist erst am 09.11., dafür aber gleich das Derby gegen Schwarzenbek. Wünschen wir unserem Hamburger Team eine gute und erfolgreiche Saison – und wenn nicht, so kann aus dieser Liga immerhin diese Saison niemand absteigen…

Hannes Schulz

HH-Liga Herren

Hamburgs höchste Spielklasse erstrahlt in der kommenden Saison in aufpoliertem Glanz! Die qualifizierten 12 Mannschaften sind traditionell, sowohl durch Auf- und Abstiege als auch durch Vereinswechsel einzelner Spieler, neu zusammengewürfelt. Der Großangriff des TSV Sasel auf den alleinigen Thron des Hamburger Tischtennis wirkt sich in der Hamburgliga ebenfalls deutlich aus…

Der Aufstieg …

wird wohl an die neu formierte zweite Garnitur des TSV Sasel gehen. Durch 3 Granatentransfers für die 1. Mannschaft ergibt sich nach Verschiebung von 3 „1.-Herren-Kräften“ in Kombination mit zwei weiteren Krachertransfers für die 2. eine nicht zu besiegende 6! Es wird über eine rekordverdächtige Anzahl an 9:0-Siegen gemunkelt. Trotz der Tatsache, dass Masur, Wienefeld, Wrobbel, Scharwächter, Thüne, von Hacht in dieser Konstellation wahrscheinlich auch in der Oberliga gut mitspielen könnten, muss diese extrem junge Truppe auch erst einmal alle 22 Spieler in extremer Favoritenrolle überstehen. Da hat wirklich niemand etwas zu verlieren.

Die „Zweiten“
Der Kampf um den zweiten Platz und der damit verbundenen Möglichkeit durch die Relegation in die Verbandsoberliga aufzusteigen war schon in der letzten Saison ein absoluter Krimi. Am letzten Spieltag tauschten Platz 2 bis 4 noch einmal kräftig durch. Gleiches ist auch in der kommenden Saison zu erwarten. Oberalster 2 ist auf dem Papier durch einige starke Spieler aus der 1. verstärkt, die wiederum 2 Spieler des HSV bekommen konnte. Es bleibt abzuwarten wie schnell diese Spieler in der 1. gebraucht werden. Auf jeden Fall steht das Aufgebot selbst den Saselern in wenig (bis auf den Altersdurchschnitt) nach. Hinzu kommen mit Sicherheit Urania und Germania. Urania konnte die Relegation letztes Jahr nicht in einem Aufstieg ummünzen. Durch 1-2 junge Spieler, die ihre Spielstärke sicher noch weiter verbessern werden, ist diese Mannschaft natürlich auch wieder ganz vorne einzuschätzen. Germania hat mit Hormos Ghanaati und Stefan Braun die notwendigen Neuzugänge bekommen, um ebenfalls ganz vorne angreifen zu können. Der TH Eilbeck 1 muss 2 Abgänge kompensieren. Trotzdem sind wir durch den stärksten Spieler der vergangenen Saison, Georg Gütschow, und die überragende Rückserie mit genug Selbstvertrauen ausgestattet, um die starken Mannschaften zu ärgern.

Die Abstiegsangst
Durch zwei direkte Abstiegsplätze und zwei Plätze in der Relegation muss ab Mitte der Tabelle wohl eher nach unten geschaut werden. Trotzdem sollten Niendorf 1 und Neuenfelde nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Niendorf wird eine der beiden Mannschaften mit Sicherheit im Mittelfeld platzieren können und Neuenfelde stellt, wie in den letzten Jahren gezeigt, ein klares Mittelfeldteam. Somit wird es für Osdorf, Niendorf 2, TTG, Poppenbüttel und Scala eng. Scala konnte mit Sasan Ghanaati zwar einen Neuzugang holen, wird aber trotzdem eine enorme Leistungssteigerung brauchen, um die Relegation zu erreichen. Osdorf und Poppenbüttel werfen extrem viel Erfahrung in’s Rennen, TTG und Niendorf 2 eher Jugend und „Dampf“. Falls diese Mannschaften überhaupt alle unten mitspielen, wage ich keine Prognose über den Ausgang des Abstiegskampfs. Langweilig wird es mit Sicherheit nicht!

Fazit
Der Geruch der isotonischen Getränke, der aufgebauten Buffets und der durchgebrannten Socken der Spieler steigen mir imaginär schon wieder in die Nase … das kann nur heißen, dass es bald wieder losgeht! Ich freue mich auf enge, emotionale Matches und harte Fights. Wie jedes Jahr wird die Hamburgliga auch dieses Jahr nicht so einfach vorherzusagen sein. Spätestens durch den geöffneten Transfermarkt zwischen Hin- und Rückserie wird wieder neu gemischt. Come on, Tschoa-allez und reingehauen!

Jens Hermwille

Oberliga Herren

Als Spieler des von vielerlei Seite zum Favoriten erklärten TSV Sasel vorab der Hinweis auf die Befangenheit des Autors dieses Artikels.

Neulinge
Ähnlich wie in anderen Staffeln auch, hat die Einführung der 3. Bundesliga einer Verkleinerung der Oberliga auf zehn Mannschaften mit sich gebracht. Mit Stahnsdorf, Rostock, Poppenbüttel und Spandau ist fast die Hälfte der Liga mit neuen Teams besetzt. Damit ist Berlin nun satte vier Mal vertreten. Der stärkste Neulinge der Liga dürfte der TSV Rostock sein, der mit Neuzugang Daniel Bartels (vorher Füchse Berlin) einen starken Spieler für das obere Paarkreuz gewinnen konnte. Unklar ist jedoch bei den Rostockern, wie viele Einsätze die Nummer eins, Adam Duch, haben wird. Ohne ihn dürfte es für Rostock gegen den Abstieg gehen. Stahnsdorf und Spandau sind zwei Wundertüten, was auch daran liegt, dass ich als Hamburger die stärke der Teams nur schwer einschätzen kann. Tendenziell dürften sie im mittleren bis unteren Tabellenbereich anzusiedeln sein.

Abstieg
Für die noch nachträglich reingerutschte Mannschaft aus Poppenbüttel dürfte es ebenfalls knallhart gegen den Abstieg gehen. Ginge man allein nach dem Blatt, wäre das Team sicherlich im oberen Mittelfeld anzusiedeln. Doch da Kay-Andrew Greil verletzungsbedingt wohl nicht zum Einsatz kommen wird, Michael Zibell sich irgendwann in der Regionalliga-Mannschaft des Vereins festspielen dürfte und Neuzgang Chudoba angeblich erstmal verletzt ausfallen wird, wird es für den SC Poppenbüttel wohl ganz schwer. Selbiges gilt für ein weiteres Hamburger Team, Bergedorf, das nach Aufhebung der Spielgemeinschaft nun seinen einstigen Namen wieder trägt. Mit Spannung abzuwarten bleibt, wie sich die beiden Neuzugänge Racic und Sarrach im oberen Paarkreuz schlagen werden. Für einen erfolgreichen Klassenerhalt dürfte das Team schon auf eine mindestens ausgeglichene Bilanz der beiden angewiesen sein, weil zum einen unklar ist, wie viele Spiele der Oberliga- und Regionalliga erfahrene Mats Tokarek wird bestreiten können und zum Anderen die Neuzugänge Viktor Ertel und Jan Erik Baron es in ihren Paarkreuzen nicht leicht haben dürften. Dennoch muss man sich aus Hamburger Sicht freuen, dass Bergedorf überhaupt noch so kurzfristig eine Oberliga Mannschaft zusammenbekommen hat.

Ein weiterer potentieller Abstiegskandidat dürfte die rundum erneuerte Mannschaft vom SV Siek sein. Fraglich ist, ob die Hamburger Neuzugänge Patrick Khazaeli und Harun Bozanoglu allein ausreichen, um die Klasse zu halten. Entscheidend wird sein, wie die noch Oberliga unerfahrenen Spieler Massi Habib, Till Rahberger, Hoffmann und Lutz Deters aufspielen werden. Ob der damit auf einmal zum Mannschaftsopa gewordene Mulid Kushov mit seiner jahrelangen Oberliga Erfahrung das Team in der Klasse wird halten können, wird sich zeigen.

Aufstieg
Von vielen zum Topfavoriten auf den Aufstieg ist der TSV Sasel gekührt worden. Nach einem vierten Platz in der vergangenen Saison und nun drei Neuzugängen auf den ersten drei Positionen, noch dazu keinem geringeren als Oliver Alke, dazu dem Hamburger Nachwuchstalent Leon Abich und dem dritten Linkshänder im Bunde, Malte Dittmer, ist das auch nicht ganz abwegig. Dennoch kommt der Hochmut bekanntlich vor dem Fall und mit den Füchsen Berlin hat der TSV Sasel definitiv einen großen Konkurrenten, der mit Axel Berger, Diego Hinz und Stephan Köpp Verstärkung aus der nun in die dritte Liga aufgestiegenen ersten Mannschaft erhalten hat. Dazu wird die Mannschaft von einem der stärksten Spieler der vergangenen Oberliga-Saison angeführt, Phong Le Trungh. Auf Grund eines Auslandsaufenthalt wird dieser jedoch wohl nicht alle Spiele machen können. Gegen die meisten Mannschaften der Liga dürften die Füchse jedoch auch ohne Le Trungh favorisiert sein.
Letzte Saison den Aufstieg noch knapp verpasst, dürfte das Team vom CFL Berlin auf Grund des Abgangs von Ligaprimus Radoslaw Zabski kein unbedingter Aufstiegsfavorit mehr sein, dürfte aber dennoch Anwärter auf einen der oberen Plätze der Tabelle sein. Das Abschneiden des Teams wird auch vom erneut polnischen Neuzugang im oberen Paarkreuz Lukasz Dzikowski abhängen. Der einzig verbliebene Nordklub Kiel dürfte ebenfalls im oberen Mittelfeld anzusiedeln sein. Von Christian Witter, Emil Madsen, Claus Pedersen, René Ahrensdorf, Marc Kynde und Christian Petzsche sind in etwa jeweils ausgeglichene bis leicht positive Bilanzen zu erwarten.

Jan Niklas Meyer

Regionalliga Herren

Ebenfalls stark reduziert, gehen diese Saison nur zehn Regionalliga Mannschaften an den Start. Mit dem TTC Düppel, dem MTV Jever und dem TSV Schwalbe Tündern sorgen nur drei Teams für neuen Wind in der Liga.

Die Aufsteiger
Jever und Düppel sind zwei Neulinge, die keineswegs um den Abstieg spielen dürften. Vielleicht wird eines der beiden Teams sogar um den Aufstieg mitspielen. Vor allem die Berliner, die mit einem in der Oberliga ziemlich unterforderten Team, unter anderem bestehend aus Sebastian Stürzebecher, Markus Lietzau, Patrick Strahl aufgestiegen sind und sich nun noch mit Radoslav Zabski verstärkt haben, der im mittleren Paarkreuz kaum Spiele verlieren dürfte, ist einiges zu erwarten.

Abstiegskampf
Wie schon in den vergangenen Saisons, dürfte es für Bargteheide auch in diesem Jahr wieder knallhart gegen den Abstieg gehen. Mit Leo Schultz (Unten) und Constantin Velling (Mitte) sind zwei Youngstars nachgerückt, die zur Zeit zwar eine rasante Entwicklung hinlegen, es in der Regionalliga allerdings noch schwer haben dürften. Vor allem bei Constantin Velling ist jedoch nicht auszuschließen, dass er sich noch innerhalb der Saison die Regionalliga-Mitte-Reife erspielt.
Angeführt wird das Team nach wie vor vom Stammtrio Christian Velling, Ole Markscheffel und Florian Keck. Ebenso abstiegsgefährdet wird der TuS Celle sein, der mit Nils Hohmeier Björn Ungruhe, Niklas Mathias, Yannick Dohrmann, Tobias Hippler und Tim Fricke unverstärkt in die neue Saison geht und bereits in den letzten Saisons gegen den Abstieg gespielt hat. Ein dritter Abstiegskandidat könnte Aufsteiger Schwalbe Tündern sein, der vor allem im mittleren und unteren Paarkreuz sich als zu schwach erweisen könnte.

Aufstiegskampf
Anders als mit dem HSV in der letzten Saison, ist in dieser Saison kein wirklicher Überflieger auszumachen. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen mehrerer Teams zu erwarten, bei dem auch unsere beiden Hamburger Teams durchaus nicht unbeteiligt sein könnten. Sowohl der SC Poppenbüttel (Sternal, Door, Kellert, Tröger, Albers und Laute) als auch die TTG 207 (Schildhauer, Willhöft, Agurianovs, Kleffel, Brockmüller, Mussäus) bieten starke Teams auf, die mindestens zum oberen Mittelfeld der liegen gehören. Bei Poppenbüttel ist Johannes Laute zwar nur pro Forma gemeldet, wird aber im Laufe der Saison durch den nicht minder starken Michael Zibell ersetzt. Beide Mannschaften sind extrem ausgeglichen, allen Paarkreuzen sind ausgeglichene bis positive Bilanzen zuzutrauen. Wie bereits erwähnt, dürften die beiden Neulinge Jever und Düppel ebenfalls und eventuell auch der SV Bolzum ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzureden haben. Ob am Ende überhaupt ein Team in die dritte Liga aufsteigen will, ist allerdings fraglich.

Jan Niklas Meyer
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