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Vier Hamburger im Finale der Deutschen Hochschulmeisterschaft

v.l.n.r.: Simon Moschall, Jan Niklas Meyer (beide TSV Sasel), Florian Keck (TSV Bargteheide) und Hartmut Lohse (Hamburger SV)
Es ist nicht so, dass es an der Universität Hamburg nie Tischtennis-Spieler gegeben hätte. Von zahlreichen Hamburger Spitzenspielern bis hinauf zur Regionalliga ist bekannt, dass sie einen Teil ihrer Vita an der Uni verbrachten. Doch durchforstet man einmal die Siegerlisten der Deutschen Hochschulmeisterschaft der vergangenen Jahre fällt schnell auf: Die Universtiät Hamburg taucht nicht auf.

Dass sich überhaupt einmal vier Spieler zusammengetan haben, um am Team-Wettbewerb der Universtitäten Deutschlands teilzunehmen, das war bislang eine Seltenheit und ist vor allem der Initiative Tobias Schmidts zu verdanken, der endlich einmal wieder ein Team auf die Beine stellte, durch plötzlichen Berufeinstieg jedoch selbst an der Teilnahme gehindert wurde. Wenn in der Vergangenheit mal ein Hamburger Team teilnahm, war fast immer in der Vor- oder Zwischenrunde Schluss. So überlies man das Feld den üblichen Universitäten aus Mittel- und Süddeutschland, seit Jahren kursieren in den Siegerlisten die selben Namen: Köln, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Darmstadt. Nur Braunschweig schaffte es als einzige Norddeutsche Uni in den letzten zehn Jahren zweimal ins Finale.

Doch seit gestern ist die Süd-Mittel-Deutsche Vorherrschaft im Deutschen Universitätstischtennis gebrochen: Die Universtiät Hamburg steht im Finale der Deutschen Hochschulmeisterschaft. Hartmut Lohse (Bewegungswissenschaft), Simon Moschall (Theologie), Florian Keck (Business Administration) und der Autor dieses Artikels (Jan Niklas Meyer, Politikwissenschaft) schafften bei der gestrigen Zwischenrunde in Leipzig souverän mit 3:0 Siegen und 18:2 Spielen den Einzug in das Finale, für das sich nur der Erste qualifizierte. Vor allem der Gastgeber Leipzig erwies sich dabei als größter Konkurrent, der mit Alexander Flemming (2.Bundesliga oben), Philipp Hoffmann (Regionalliga oben), Gregor Meinel und Felix Becker (beide Regionalliga unten) ein ähnliches starkes Team aufbot. Doch am Einzug ins Finale vor heimischer Kullisse (Freitag, 13.06. in Hamburg), auf das alle vier von uns regelrecht brannten, konnte auch Leipzig uns nicht hindern.

Bereits im ersten Spiel kam es zum Spiel gegen Leipzig, dass sich schnell als vorgezogenes Finale erwies. Wir starteten mit einem möglicherweise spielentscheidenen Doppelschlag: Simon und Florian bezwangen das Doppel Flemming/Becker (!), Hartmut und ich punkteten souverän gegen Hoffmann/Meinel. "Hardy" war im ersten Einzel gegen Hoffmann zwar noch nicht im vollen Besitz seiner Kräfte (0:3), entschädigte aber in Runde zwei mit einem überragenden 3:0-Sieg gegen Alexander Flemming. Hinzu kam mein Sieg über Philipp Hoffmann (3:2) und unser besseres unteres Paarkreuz: Flo und Simon gewannen ihr Spiel gegen Becker (3:1) und Meinel (3:1) jeweils souverän. So hatten wir sechs Punkte im Sack, noch bevor es richtig knapp werden konnte (und das hätte es durchaus noch werden können). In den folgenden Partien galt es dann nur noch die Führung zu verwalten, was uns mit zwei deutlichen 6:0-Siegen gegen die nicht wirklich konkurrenzfähigen Unis Augsburg und Karlsruhe auch gelang.

Nachdem wir also im Februar mit der Unterstützung von Bianca Dahlke (Bewegungswissenschaft), die bei der Zwischenrunde leider nicht dabei sein konnte, bereits die Vorrunde in Braunschweig als Zweiter überstanden hatten, war nun also auch die höhere Hürde der Zwischenrunde nicht hoch genug. Damit steht die Universtät Hamburg erstmals seit langer Zeit wieder im Finale der Deutschen Hochschulmeisterschaft, wo sie am 13.06. in der großen Unisporthalle der Universtiät Hamburg auf Berlin, Köln und Bochum trifft. Der Gewinner qualifiziert sich für die Europäische Hochschulmeisterschaft 2015. Am Samstag und am Sonntag findet dann der Einzel- und Doppelwettbewerb statt, an dem alle Stundenten einer Deutschen Hochschule teilnehmen können!

Wir freuen uns auf das Finale und über jegliche Unterstützung am 13.Juni. Gegen eine ohne Lennart Wehking an den Start gehenden Uni Köln, gegen mit Arne Hölter an den Start gehende Berliner und die von den Tran-le-Brüdern angeführten Bochumer dürfte alles möglich sein.


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