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Bericht vom DTTB Future Cup 2018

Am vergangenen Wochenende fand der DTTB Future Cup in Bad Blankenburg statt. Die Hamburger Auswahl bestand bei den Schülerinnen aus Marleen Beecken, Melina Wonschik (beide TTG 207) und Helen Wei (SG GWR/TuS Osdorf), die Schüler traten mit Lorenz Meising (TSV Sasel), Clemens Neubauer und Yamato Klein (beide ETV) in Thüringen an.

Nach staufreier Anreise am Freitag konnten sich die Spieler schonmal an die Hallenbedingungen gewöhnen, bevor sie Samstagmorgens starteten. Da die Schülerinnen eine Dreiergruppe erwischt hatten, gab es zu Beginn erstmal ein Freilos.

Die Jungs begannen gegen die Saarländer Mannschaft zwar nervös aber konzentriert. Dabei mussten sich sowohl Lorenz und Clemens dem gegnerischen Einser geschlagen geben, konnten gegen den Zweier aber relativ problemlos gewinnen. Yamato schlug dazu die gegnerische Nummer drei, sodass sich die drei über ihren ersten Sieg freuen konnten.
Im nächsten Spiel ging es gegen Sachsen-Anhalt. Clemens und Lorenz waren nun im Turnier angekommen und setzten sich relativ deutlich gegen ihre Kontrahenten durch, Yamato hingegen verschlief den Start, drehte nach einem 0:2 Rückstand aber das Spiel sodass ein 5:0 Sieg zu Buche stand.

Die Mädels durften nach fast einer Stunde Verspätung (nach der ersten Runde bei pünktlichem Start!) nun auch endlich einsteigen. Melina verlor ihr erstes Spiel knapp in fünf Sätzen, danach konnten die Hamburger gegen die Rheinländerinnen wenig bestellen. Marleen holte zum Schluss immerhin noch den Ehrenpunkt zum 1:4. Auch gegen den WTTV waren die drei klar unterlegen, hier konnte Marleen zumindest einmal um einen Sieg mitspielen, sie unterlag allerdings im Entscheidungssatz. Als Gruppendritte gab es in der Zwischenrunde wieder ein Freilos und eine dementsprechend lange Pause, danach ging es um die Plätze 9-12 oder 13/14 gegen Sachsen.

Die Schüler hatten sich derweil in einem absoluten Krimi gegen Berlin durchgesetzt. Sowohl Clemens als auch Lorenz verloren in fünf teilweise sehr engen Sätzen. Auch Yamato hatte seine Probleme, konnte sich nach einigen vergebenen Matchbällen dann aber doch über einen Sieg in der Verlängerung freuen. Davon befeuert setzte sich Lorenz in vier Durchgängen durch ehe Clemens das Comeback in fünf Sätzen vollendete. In der Zwischenrunde stand ihnen nun Rheinhessen gegenüber. Hier war es jedoch weniger eng, auch wenn das Ergebnis wieder 3:2 hieß. Lorenz mit zwei Siegen und Clemens mit einem sorgten für ein weniger nervenaufreibendes Spiel. Dass es anschließend im Viertelfinale gegen Baden-Würtemberg schwierig werden würde, war zwar vorher klar, der ein oder andere Satzgewinn wäre aber doch nicht unverdient gewesen. Trotz gutem Einsatz war ihnen die Müdigkeit anzumerken und ihre Gegner ließen den Hamburgern wenig Möglichkeiten. Am Sonntag sollte es dann mit den Spielen um die Plätze 5-8 weitergehen, ein jetzt schon erfreuliches Resultat.

Die Schülerinnen hatten es abends gleichzeitig mit der Sachsener Auswahl zu tun. Hier entwickelte sich wieder ein spannendes Spiel, in dem Marleen und Helen eine 2:1 Führung erspielten. Nachdem dann Marleen verlor, waren wir schon fast die letzten in der Halle. Dies hielt Melina jedoch nicht davon ab, sich mit gutem Einsatz in den Entscheidungssatz zu kämpfen. Sichtlich ermüdet reichte es schließlich zum Sieg, der den Mädels die Platzierungsspiele um die Plätze 9-12 erbrachte, was ebenfalls ein respektables Ergebnis ist.

Sonntagmorgens ging es wieder weiter, die Schüler mussten gegen den WTTV antreten, den Schülerinnen stand Thüringen gegenüber. Dort unterlagen Marleen und Melina der gegnerischen Nummer Eins und schlugen die Nummer Zwei. Helen holte in ihrem äußerst engen Spiel in fünf Durchgängen den entscheidenden dritten Punkt. Im folgenden Spiel um Platz neun konnte sie erneut ihre Nervenstärke unter Beweis stellen, wieder hieß es 11:9 im Entscheidungssatz.Letztlich holte sie damit jedoch „nur“ den Ehrenpunkt, ihre Teamkolleginnen unterlagen den Brandenburger Kontrahentinnen recht deutlich. Der zehnte Platz ist abschließend jedoch eine gute Platzierung. Helen und Marleen dürfen nächstes Jahr nochmal starten und konnten wertvolle Erfahrung sammeln.

Die Schüler begannen ordentlich, ihre durchweg jüngeren Gegner aus dem Westen waren jedoch etwas stärker sodass nur Lorenz einen verdienten Sieg errang. Im letzten Spiel des Turniers ging es nun gegen Brandenburg um den siebten Platz. Dieses Spiel war dann nochmal sehr umkämpft, beide Mannschaften wollten unbedingt mit einem Sieg nach Hause fahren. Lorenz kämpfte sich zu einem knappen Sieg, während Clemens in einem ebenfalls engen Spiel verlor. Yamato startete furios und führte schon 2:0, sein Gegenüber gab jedoch nicht auf und erspielte sich eine 10:5 Führung im fünften Satz. Dass dieser dann nach einer gefühlten Ewigkeit mit 22:24 an den Brandenburger ging lässt die Spannung und die Gefühlsachterbahn nur erahnen. Lorenz und Clemens machten das jedoch wieder wett und gewannen jeweils ihre Spiele, sodass es zum siebten Platz reichte.

Glückwunsch dazu!

Adrian Weyhe
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