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DTTB Top 48 Schüler/innen

Es ging wie üblich freitags auf die Autobahn. Nach mehreren Staus und einer Vollsperrung kamen wir erst nach 7 Stunden Fahrt in Westerburg an. Dementsprechend zackig musste das Einspielen mit viel Beinarbeit verlaufen. Nach einem leckeren Buffet im Westerwaldgrill, welches auch unser Domizil für die Turniertage war, ging es dann früh ins Bett,denn am Samstag war Frühstück um 6.15 Uhr angesagt. Ein Wiedersehen gab es auch mit Jimmy Appel, der ja bekanntlich ab dieser Saison für den TTVN aufschlägt.

Um 9.00 begannen dann die Gruppenspiele.

Runde 1:
Marie startete gegen Ramona Betz aus Baden-Württemberg. Chancen waren da, insbesondere Satz 2 hätte Marie gewinnen können (10:12), leider verlor sie jedoch mit 0:3 gegen die favorisierte Betz. Anna, als Gruppenkopf gesetzt, hatte Grozav-Marcu vom WTTV als Gegnerin. Ein paar Schläge waren noch etwas wackelig, letztendlich holte sich Anna aber einen ungefährdeten 3:0-Sieg. Lleyton musste zu Beginn gegen den drei Jahre älteren Abwehrer Leon Hintze aus Niedersachsen ran, D/C- Kader Mitglied, also gleich eine schwere Aufgabe. Dennoch ein sehr starkes Spiel von Lleyton, Satzball im 1. vergeben, dann am Ende 1:3 unterlegen. Schade, aber trotzdem spielerisch ein guter Auftakt. Rómeo spielte in Runde 1 gegen einen der Favoriten auf den Gesamtsieg, Hannes Hörmann aus Bayern. Da ging nicht viel, Hörmann war zu stark, 0:3.

Runde 2:
Marie war relativ chancenlos gegen Nationalkaderspielerin Pranjkovic, 0:3, trotz zweier guter Sätze, die knapper waren. Anna nun gegen die junge Mia Griesel vom TTVN. Die spielte beherzt auf und gewann Satz 1, dann hatte Anna aber System und Ruhe gefunden, gewann die Folgesätze und ging mit Sieg Nr 2 (3:1) aus der Box. Romeo spielte nun gegen Klute aus Hessen, eine machbare Aufgabe. Er führte auch mit 1:0 und 5:2, dann spielte Klute besser und das Spiel lief Romeo weg. 1:3 am Ende. Lleyton musste nun gegen Linkshänder Rafael Shapiro antreten, ein Spiel gegen einen weiteren 2003er. Gutes Spiel, aber mental zu wenig Gegenwehr. Das wäre eine Überraschung gewesen, aber nach 4:4 im 5. Satz ging das Spiel relativ schnell weg. 2:3 das Ergebnis.

Runde 3:
Marie 0:3 gegen Vehreschild, da lief noch nicht viel zusammen bei der Poppenbüttelerin. Anna ohne Probleme gegen Schüler aus Schleswig-Holstein, 3:0. Lleyton gewann mit starkem Spiel gegen den ein Jahr älteren Talentkaderkollegen Martin Sedjevic aus Ba-Wü mit 3:1. Romeo musste leider weiter auf den ersten Sieg warten und verlor gegen Hübgen aus dem Saarland mit 0:3.

Dann war erstmal Mittagspause bei vegetarischem Nudelgericht.

Runde 4:
Marie holte endlich den ersten, verdienten Sieg, sogar mit 3:0, gegen Ilsa Krebs aus dem Rheinland. Bei Anna lief gegen Alina Lich aus Bayern aber auch gar nichts zusammen und Pech bei wichtigen Spielständen kam auch hinzu. Leider 0:3, aber bei dem Zwischenstand kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Romeo spielte auch sehr gut mit, unterlag aber Alexander Mrowka aus Thüringen mit 1:3. Lleyton: Gutes Spiel mit Rückhand-Feuerwerk im ersten Satz gegen Gruppenkopf Darius Heyden aus Sachsen-Anhalt, dann wurde dieser aber besser und gewann letztlich verdient mit 3:1.

Runde 5:
Marie war schnell 2:0 hinten, kämpfte sich aber bravourös auf 2:2 heran. Dann leider etwas unglücklich verloren, Isabell Schütt aus der Pfalz war die glückliche Siegerin. Damit war sie Gruppenfünfte. Anna: Etwas verkrampft am Anfang agierend sah es bei Anna nach alles anderem als einem sicheren Sieg aus, 1:2 und 2:4 hintenliegend drehte sie dann aber auf und gewann 3:2. Anna war damit Gruppenzweite. Romeo knickte in seinem letzten Einzel um und war im Spiel über gegen Sören Dreier aus Niedersachsen läuferisch gehandicapt. Leider blieb er auch hier sieglos und wurde 6. in der Gruppe. Lleyton war gegen Louis Kraus aus Bayern voll auf der Höhe und ließ seinem Altersgenossen kaum eine Chance. Klares 3:0. Und Gruppenvierter, ein gutes Zwischenergebnis.

Die erste Platzierungsrunde in den neuen Gruppen wurde noch gespielt. Marie verlor diese Partie mit 1:3, Anna ebenso,gegen Naomi Pranjkovic. Romeo musste gegen Nadeem Alwan aus Sachsen ran. Der erste war knapp aber 8:11, Satz 2 ging an den Ahrensburger. Der nächste war zu schnell weg, Satz 4 war dann aber wieder einer für Romeo. Im Entscheidungssatz hatte er leider einen blöden Start und unterlag mit 8:11. Lleyton hatte wenig Chancen gegen Tom Schweiger aus Bayern, lediglich in Satz eins hätte er eine 7:3 Führung in einen Satzgewinn ummünzen können. 13 Stunden Hallenzeit hatten dann bei unserem Jüngsten aber doch schon sehr stark an Konzentration und Physis geknabbert, sodass er am Ende mit 0:3 verlor.

Sonntagmorgen, 2. GruppenspielPlatzierungsrunde:
Marie hatte Vicky Jöckel, gegen die Anna etwas knapper in der Gruppe gewonnen hatte, als Kontrahentin. Marie hatte ihre Chancen, verlor dann aber in 4 Sätzen. Anna spielte als nächstes gegen Ramona Betz aus Baden-Württemberg. Ein Topspiel von Hamburgs Nummer 1, 3:0, mit vielen ansehnlichen Ballwechseln und guten Aufschlagvariationen. Romeo kam gegen den Bremer Marks, wieder eine lösbare Aufgabe, es stand zu hoffen, dass nun endlich mal einen verdienten Sieg einfährt. Motiviert war er auf jeden Fall nach wie vor, was trotz 0 Siegen bisher auch Respekt verdiente. Romeo spielte zwar nicht sein bestes Tischtennis und musste über 5 Sätze gehen, holte sich dann aber endlich seinen ersten Sieg im Turnier. Lleyton hatte nun den Linkshänder Etienne Gawlick aus dem Rheinland vor der Brust. 3 sehr enge Sätze spielten die beiden, Lleyton hat aber zu jedem Satzende hin die besseren Ideen und Schläge parat und gewann mit 3:0.

Weiter gings mit den Platzierungsspielen. Marie gab alles und spielte teilweise auch besser, die Thüringerin Lilian Nikodemus war jedoch agiler und stärker in ihren Angriffsschlägen, sodass Marie der Gegnerin nur einen Satz knapp abtrotzen konnte und zum Sieg gratulieren musste. Anna nun gegen die hessische Abwehrerin Tingzhuo Li. Eigentlich eine Domäne von ihr, was sie dann in einem guten Spiel auch eindrucksvoll unter Beweis stellte. Nach verlorenem ersten Satz hatte sie die nötige Übersicht und Ruhe, um ihre Gegnerin mit 3:1 zu bezwingen. Romeo, hoffentlich beflügelt vom ersten Sieg, musste nun gegen den Pfälzer Parth Walkar in die Box. Auch hier konnte Romeo wieder überzeugen und gewann sicher mit 3:1. Sieg Nummer 2. Lleyton hatte nun ein schweres Los mit dem Berliner Kanaan. Lleyton spielte auch gut, riskierte viel, aber mehr als ein Satzgewinn sprang leider nicht dabei heraus, Kanaan kam immer wieder gut mit seiner harten Vorhand zum Zuge. 1:3 am Ende.

Abschlussrunde:Maries Gegnerin war zum Abschluss die noch sehr junge Magdalena Hübgen aus dem Saarland. Anfänglich hatte sie ihre Probleme, holte sich nach gewonnenem 1. Satz den 2. in der Verlängerung, verlor Durchgang 3 jedoch und den 4. gleich hinterher. Zittrig und etwas aufgelöst gewann sie dann aber Satz 5. Das bedeutete dann Platz 43 in der Endabrechnung. Hier und da hätte man von der Poppenbüttelerin etwas mehr Kampfkraft und weniger schnelles Aufgeben erwarten können. Da sie aber zum ersten Mal ein Top48 spielte, bei dem immer auch über die lange Turnierstrecke schlechte Phasen dabei sein können, hofft man als Trainer, dass sie bei einer eventuellenTeilnahme nächstes Jahr noch mit etwas mehr Feuer auftritt und Niederlagen besser verdauen lernt. Anna spielte um Platz 9/10 gegen Laura Kaim aus Baden-Württemberg. Diese war noch deutlich frischer und gewann gegen Anna mit 3:0. Somit Platz 10 für Anna und die sichere Qualifikation zum Top 24 Ende November in Neckarsulm. Romeo spielte gegen Peter Waddicor aus Baden-Württemberg um Platz 41. Ein gutes Spiel beider Akteure, Romeo schmiss nochmal alles rein, führte mit 2:1, gab aber eine 7:4- Führung mit 9:11 noch ab und musste in den 5.Satz. Den holte er sich jedoch souverän und belegte auf dem Abschlusstableau Platz 41. Romeo hat zwar trotz vieler Niederlagen das ganzeTurnier über gut gekämpft, eine Woche Wanderurlaub in der Woche direkt vor dem Top 48 war aber auch nicht gerade die beste Vorbereitung, was man seinem Spiel insbesondere in punkto Beweglichkeit auch angemerkt hat. Lleyton spielte um die Finalplatzierung gegen Linkshänder Vincent Kazuch aus Thüringen. Bei einem Sieg stünde dort für unseren B-Schüler im ersten Jahr dann der Platz 27, was ein ordentliches Ergebnis wäre. Lleyton agierte für die letzte Runde noch einmal sehr konzentriert und ließ Kazuch keine Chance. Platz 27 für Lleyton in der Endabrechnung.

Gegen 15 Uhr ging es dann wieder zurück gen Hamburg. Verbandstrainer Olli wurde noch in Düsseldorf abgeliefert, wo eine zweitägige Trainertagung stattfindet, dann kutschierte unser 2. Betreuer Adrian die Kids weiter sicher nach Hause. Die kompletten Ergebnisse sind auf der Website des rheinländischen Tischtennis-Verbandes zu finden.

Oliver Alke
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