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Norddeutsche Rangliste der B- SchülerInnen

In aller Herrgottsfrühe ging es am Samstagmorgen um 6.30 Uhr los in Richtung Eberswalde. Mit von der Partie bei der diesjährigen norddeutschen Rangliste der B-Schülerinnen und Schüler waren Marleen Beecken, Melina Wonschik (beide TTG 207) und Helen Wei (SG GWR/ TuS Osdorf) sowie bei den Jungs Lleyton Ullmann, Lorenz Meising (TSV Sasel) und Lennard Reisewitz (TSG Bergedorf). Eine sehr junge Besetzung also, drei in unserem Team sind im ersten Jahr B, die anderen 3 sogar noch in der C-Altersklasse.

Nach einer zünftig-sportlichen Ansprache des Ausrichters und des Jugendwartes des NTTV mit korrekten Hinweisen auf sportliche Fairness, erlaubte Emotionen und das Hallen-Reinlichkeitsgebot ging es mit den Schülern um 12 Uhr los.

Lennart wurde in eine 8er-Gruppe mit Turnierfavorit Lleyton gelost und durfte sich mit ihm naturgemäß in der Auftaktpartie messen. Lleyton gewann relativ klar 3:0, einen Satz konnte Lennard aber etwas enger gestalten. Lorenz musste in Gruppe 2 in der ersten Runde gegen den Gruppenkopf Nikita Skrynnikov aus Berlin ran. Klassespiel, aber die ersten zwei Sätze gingen knapp an den Berliner. Auch das Timeout im 3. Satz brachte nichts mehr ein, 0:3 ging die Partie an Skrynnikov. Auch bei den Mädels gab es eine HH-Partie zu Beginn, Marleen schlug Helen mit 3:1. Melina spielte ihr erstes Match in Gruppe 2 gegen Zelinsky aus Bremen, 3:1 für Melina.

Runde 2:
Lorenz und Lleyton gewannen gegen die Vertreter aus Mecklenburg- Vorpommern 3:1 und 3:0, unser jüngster Lennard verlor gegen einen TTVSHer mit 0:3. Melina hatte leider mit einer starken Nackenverspannung zu kämpfen und verlor ihre Partie mit 0:3, während Marleen gegen eine Bremerin alles im Griff hatte (3:0) und auch Helen schlug sich wacker, verlor aber gegen ihre ältere Kontrahentin aus Brandenburg mit 0:3.

Runde 3:
Lleyton legte das nächste 3:0 gegen einen Berliner hin, Lorenz musste gegen Sturm (TTVSH) in den Entscheidungssatz, den er dann aber mit 11:6 gewann und Lennard verlor nach gutem Kampf mit 1:3 gegen Lleytons vorigen Gegner Tsatskis. Nach einigem Überlegen mussten wir für Melina leider die Entscheidung treffen, das Turnier nach der 2. Runde zu beenden. Die Schmerzen im Nacken waren zu groß, spielen nur noch unter Tränen möglich und mit Schmerzmitteln wollten wir nicht hantieren. Schade, aber manchmal passieren dumme Dinge eben. Marleen war außer in Satz 2 (7:3-Führung) relativ chancenlos gegen ihre Gegnerin aus dem TTVSH, 0:3. Und Helen? Die kam in den Entscheidungssatz,spielte für ihr Alter tolles Tischtennis und gewann ihr erstes Spiel mit 3:2.

Runde 4:
Lleyton legte gegen Hollmann aus Bremen ein 3:0 vor, Lennard verlor mit 3:0 gegen Falk, den Berliner Abwehrer. Lorenz hätte noch etwas mehr aus seinem Spiel machen können, aber der Brandenburger Bath hatte in den entscheidenden Momenten die besseren Schläge parat und gewann letztendlich mit 3:1. Marleen kam nun gegen das junge Talent Rudolph aus Brandenburg, konnte nur im ersten Satz ein wenig ausrichten, gratulierte ihrer Gegnerin dann aber zum Sieg (0:3). Helen spielte gegen die Schleswig-Holsteinerin Aye, die zuvor klar gegen Marleen gewann. Noch eine Hausnummer zu groß für sie, ein klares 0:3, aber mit guten Vorhandtopspin-Ansätzen.

Runde 5:
Lleyton nun gegen Nick Gutzeit (TTVSH). Dieser spielte gut auf, zwang Lleyton in Satz 5, den der Saseler aber deutlich für sich entschied. Lorenz bekam es mit Bernitz zu tun, toller Sieg mit 3:2, Lennard spielte wieder gut, führte 1:0 und 7:4, verlor aber dann knapp mit 1:3. Marleen sah gegen Breyer aus dem TTVSH nicht so gut aus, verlor mit 0:3 und auch Helen spielte zwar stellenweise gut mit, unterlag Rudolph jedoch mit 0:3.

Runde 6:
Lleyton durfte sich nun gegen den Abwehrspieler Falk aus Berlin beweisen. Satz 1 ging klar an Lleyton, der zweite wurde verloren, dann aber setzte sich Lleyton relativ deutlich durch. Lorenz gewann souverän gegen Fritsche mit 3:1, Lennard legte eine gute Partie hin, verlor aber doch mit 0:3.Marleen holte sich mit taktischer Aufschlagvariation im 5. Satz den Sieg gegen Boguslawska aus Mecklenburg- Vorpommern, Helen verlor gegen ein Mädel aus Schleswig-Holstein etwas zu deutlich für ihre gute Leistung mit 0:3.

Runde 7
war dann die letzte Runde am Samstag. Lleyton gewann gegen Matti Klein mit gutem Spiel 3:1, Lorenz gewann gegen einen Bremer klar mit 3:0 und auch Lennard feierte endlich seinen ersten Sieg, den er auch verdient hatte, gegen Hollmann aus Bremen mit 3:2. Marleen gewann die Abschlußrunde ebenfalls, gegen Schramm aus Brandenburg. Helen gewann mit ganz toller Nervenstärke 3:2 knapp gegen Boguslawska.

Somit war Tag 1 beendet, wie immer bei solch Turnieren mit Licht und Schatten in punkto Ergebnisse, jedoch nicht beim Einsatz, der stimmte bei allen den ganzen Wettkampftag hindurch. Wermutstropfen: Lennard wurde nach unserem Pizzeriabesuch am Abend von so starken Bauchschmerzen geplagt, dass sein Vater die Reise aus HH antrat und den traurigen Burschen gegen Mitternacht aus unserem Hotel abholte. Sehr schade, hatte Lennard doch gute Leistungen gezeigt und war bis zum Abendessen auch bester Laune gewesen.

Tag 2:
Lleyton startete mit einem klarem Sieg gegen Bathaus Brandenburg. Lorenz unterlag Gutzeit mit 1:3, wobei er einige Satzbälle zum 5. Satz nicht nutzen konnte. Marleen hatte wenig bis keine Probleme mit ihrer Gegnerin aus Bremen, Helen hatte aufgrund der Aufgabe von Melina eine spielfreie Runde.

Runde 9:
Bisher noch ohne Niederlage hatte Lleyton mit seinem Gegner Bernitz aus Brandenburg eine weitere lösbare Aufgabe vor sich.Die erledigte er auch in 3:0- Manier, während Lorenz nach gewonnenem ersten Satz gegen Abwehrer Falk dann leider die Segel streichen musste und mit 1:3 verlor.Marleen hatte spielfrei, Helen spielte gegen Kleinert aus Bremen. Sie spielte sehr gut mit, musste aber leider eine 0:3- Niederlage einstecken, die knapper war, als das Ergebnis aussagt.

In der vorletzten Runde
kam es dann zum Hamburger Duell Ullmann- Meising, welches Lleyton 3:0 gewann. Marleen hatte einer weiteren Bremerin wenig Probleme, kam mit dem Material ihrer Gegnerin gut zurecht und gewann mit 3:0. Helen war Ludwig aus Schleswig-Holstein mit 1:3 unterlegen.

11. und letzte Runde:
Lleyton konnte seiner Favoritenrolle im Turnier vollends gerecht werden und holte gegen den Mitkonkurrenten aus Berlin mit 3:0 den verdienten Turniersieg ohne Niederlage nach Hamburg. Somit gewinnt im dritten Jahr hintereinander ein Talent aus Hamburg die Jungenkonkurrenz der B-Rangliste. Auch Lorenz gab noch einmal alles, war aber dem ein Jahr älteren Matti Klein unterlegen und beendete das Turnier auf Platz 8. Helen schlug nochmal gegen eine Bremerin zu, beendete das Turnier mit einem Sieg auf Platz 13. Marleen konnte nicht mehr viel gegen Ludwig aus Schleswig-Holstein ausrichten, hätte den 2. Satz gewinnen können, leider wurde es aber ein 0:3. Platz 10 am Ende für sie.

Insgesamt verlief das Turnier von den Ergebnissen her gesehen gut, sicherlich ist Lleytons Sieg ohne Niederlage das Highlight, aber auch Lorenz spielte gutes TT und hätte noch ein paar Plätze weiter vorn verdient gehabt. Marleen verpasste zudem nur hauchdünn den Sprung unter die ersten 8. Helen überzeugte ebenso bei ihrem ersten überregionalen Auftritt, die wie Marleen noch 2 weitere Jahre an dieser Rangliste teilnehmen kann. Schade für Melina und Lennard, aber Kopf hoch, es kommen weitere Chancen bei Turnieren.

Vielen Dank für die Betreuung an Katrin Nitz, Gina Rieck und Jasmin Kersten.

Oliver Alke

Hier die Ergebnisse: Nord B 2017
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